BERGLAUF PUR |
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| Zunächst ist es ja begrüßenswert, wenn dringende Reformen beim Berglauf angedacht werden. Bevor man aber schriftliche "Schnellschüsse" im Internet verbreitet, wäre es sinnvoll mit kompetenten Personen des Berglaufes darüber im Vorfeld zu diskutieren und eine Machbarkeitsstudie zu erarbeiten. Dies ist im obigen Fall durch Herrn Raatz und (Herrn Münzel) nicht geschehen. Grundsätzlich hat eine Einführung vom Bergablauf mit einer Reform überhaupt nix zu tun - kontraproduktiv, wird sowieso von 95 % der Bergläufer/innen und der alpinen Veranstalter abgelehnt. Über diesen "Unsinn" braucht man auch gar nicht reden, reine Zeitverschwendung. Im übrigen ist es schon eine Anmaßung von Herrn Raatz als "Flachlandtiroler" und nicht Bergläufer, auch nicht Berglaufveranstalter, über das alpine Berglaufgeschehen und eventuellen Reformen in diktatorischer Manier zu bestimmen. Deutschland hat nur einen 4 bis 5 prozentigen Alpenanteil (je nach Auslegung, ob das Voralpenland mit einberechnet wird. Dies wird aus wirtschaftspolitischen Gründen, Subventionen der Almwirtschaft in den verschiedenen Alpenländern unterschiedlich gehandhabt). In der Schweiz z.B. wird das Voralpenland nicht zum Alpenanteil hinzu gerechnet. In Deutschland finden wesentlich weniger Berglaufveranstaltungen statt mit verschwindenden Teilnehmerzahlen gegenüber der Schweiz, Österreich und Südtirol. Keine einzige Berglaufveranstaltung in Deutschland kommt unter die TOP-TEN. Siehe Grafik Fragt sich, wieso Herr Raatz einen so unausgegorenen Vorschlag über den Köpfen von wirkliche GROSSEN Veranstaltern und den Teilnehmer/innen im Alpenbereich bestimmen will?? Der Verdacht liegt durchaus sehr nahe, dass hier tatsächlich durch das Hintertürchen "Bergablauf" im alpinen Berglauf systematisch eingeführt werden soll und "Wadlbeißer" Raatz muß das orthographisch für Herrn Münzel unters Berglaufvolk bringen. |
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Startplatz der Frauen und Junioren, daneben |
die typische Bauten zum Aufhängen und trocknen vom Gras. | Unterhalb dieser Kirche führte der Laufweg vorbei. |
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Helmut Reitmeir |
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| Ab dem Sportzentrum in Mürren wird es ernst. Kurz dahinter links steil hoch über Almwiesen zur Höhenlücke (1900 m) diesen Teil konnte ich noch laufen, dann aber durchs Kanonenrohr (berühmtes Skirennen) zur Schilthornhütte. Das sind auf etwa 2,2 km ca. 500 Höhenmeter. Da hab ich lieber meinen "Speedwalk" eingeschaltet, mit laufen ist da nix mehr.. Die nächsten zwei Kilometer zur Seewlifuhre (2600 m) konnte ich wieder laufen. Demnächst werden Sie das auch im Film sehen. Die restlichen 2,2 Kilometer ins Ziel kämft man sich durch natürliche Felsstufen, hervorragend markiert bis ins Ziel zum Piz Gloria auf 2970 m durch. Ganz zum Schluß sind nochmals ganz gemeine Treppenstufen zu bewältigen. Jeder Kilometer war markiert und deutlich zu erkennen. Unglaublich viele Versorgungsstellen mit Wasser, Iso, Tee, Bananen, Riegeln, Ovoriegel usw. Teilweise dachte ich, hier ist ein Frühstücksbuffet aufgebaut mitten im Hochgebirge. Die Becher vorgefüllt, aber auch dargereicht und endlich mal nicht randvoll. Ausgezeichnete Infoschilder im Gipfelrestaurant, das Wärmegepäck wurde einem rausgesucht und Spitzenverpflegung im Umkleideraum. T-Shirt Ausgabe für Finisher. Auch die Ansage im Zielbereich sehr gut. Besser kann man einen Hochgebirgslauf nicht organisieren! Um 16:30 Uhr Siegerehrung im Sportzentrum von Mürren, dass diese pünktlich war muß wohl in der Schweiz nicht extra erwähnt werden. Ein Essensgutschein mit Pasta kostenlos. Die Ehrungen wurden ruck-zuck vollzogen, was nicht sonderlich schwer war, da es nur zwei Damenklassen und vier Männerklassen plus eine Juniorenwertung gab. Das ändert sich allerdings nächstes Jahr im Rahmen der 5."berglaufpur" Europameisterschaft Extrem. Die Geldpreise sind sehr gut abgestuft und auch fair nicht nur für den/die Ersten. Die Sachpreise für die Altersklassensieger teilweise individuell. Das eingravierte Brett in meiner AK gefällt mir viel besser, als ein Blechpokal ohne Aussage. Preis Leistungsverhältnis: CHF 50.- / EURO 35.- für schriftliche Anmeldungen und Einzahlung des Startgeldes bis 13. August 2010. CHF 70.- für Nachmeldungen am Wettkampftag (nur in CHF). Im Startgeld inbegriffen: Rückfahrt mit der Schilthornbahn oder der Bergbahn Lauterbrunnen – Mürren (Startnummer gilt als Fahrkarte), 1x Pasta-Party, Finisher-T-Shirt, Kleidertransporte, Verpflegung, Samariterdienst, Massage, Rangliste. Für 35,-Euro erhält man wirklich sehr viel. Erstens - und das Wichtigste, einen tollen, organisierten echten Hochgebirgslauf. Allein die Talfahrt vom Schilthorn nach Lauterbrunnen kostet normal 53,- CHF So eine riesige Massage-Armade sah ich noch nirgens, kostenlos versteht sich. |
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| Es war sicher die richtige Entscheidung, dass im nächsten Jahr dort die 5. "berglaufpur" Europameisterschaft Extrem stattfindet. Eine optimale Zusammenarbeit mit der dortigen Organisation war bisher schon festzustellen. Ich bedanke mich dafür und ebenso vielen Dank an all die fleißigen, freundlichen Helfer/innen aber auch an den vielen Sponsoren. Eine Bitte hätte ich noch an Musical Manager/Beschallung. Bei so einem großen Berglaufevent treffen sich wieder viele Bergläufer und wollen Erfahrungen austauschen, was bei dieser Lautstärke weder im Startbereich noch bei der Siegerehrung möglich war, sogar die Kinder haben sich die Ohren zugehalte. Also, etwas weniger die Hebel aufdrehen, schafft eine angenehmere Unterhaltugsatmosphäre. Helmut Reitmeir |
Helmut Reitmeir |
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