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(Reitmayrs„Hauspostille“ so hat Bibi Anfang "berglaufpur" bezeichnet)
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Ergebnisse Nov. 2009
Grüntenhaus Berglauf
Endergebnis
SALOMON-GORE-Trailrunning -Cup 2009
Le Grand Raid - il de la Reunion
Teufelsberg-Crosslauf -
Windstopper Trailrun Worldmasters
Chalais- Vercorin - Kalmit Straßen BL



1. Dez. 2009

Freispruch für den Veranstalter des Zugspitz-Extrem-Berglaufes 2008 Herrn Peter Krinninger
Die Urteilsbegründung muss noch abgewartet werden.
Bisherige Begründung:
Die Läufer/innen sind selbst verantwortlich bei einem ausgeschriebenen Extremberglauf.
"Die Sportler hätten sich eigenverantwortlich selbst gefährdet", sagte Richter Paul Pfluger. Die meisten Läufer hätten sich bewußt über die Vorgabe des Veranstalters hinweggesetzt, sich ausreichend warm zu kleiden. Andere hätten wider besseres Wissens entschieden, trotz des schlechten Wetters weiterzulaufen.
Die Staatsanwaltschaft überlegt noch, ob sie gegen das Urteil Rechtsmittel einlegen wird.

Zugspitzlauf; AP

Wo war die Eigenverantwortung? (Foto: AP)

Freispruch ist aber nicht Freibrief!
Trotzdem, eine klare Entscheidung und ein Aufatmen bei allen Berglaufveranstaltern. Die Eigenverantwortung der Sportler gibt aber scheinbar doch zu denken. Viele meinen, wenn was passiert muß zunächst nach einem Schuldigen gesucht werden, dem hat das Gericht klar widersprochen und das ist gut so.
Anderseits gebe ich zu bedenken, dass in einem anderen, gleichwertigen Fall, ein Gericht durchaus auch zu Ungunsten des Veranstalters entscheiden kann.
Vorsichtsmaßnahmen sollten deswegen auch durch die Veranstalter getroffen werden.
Ich vertrat schon immer die Auffassung, dass eine Anklage wegen fahrlässiger Tötung "nonsens" ist.
Anderseits ist meines Erachtens, auf Grund der vorhergesagten katastrophalen Wetterbedingungen, die Sorgfallspflicht vom Veranstalter nicht eingehalten worden. Der Lauf hätte von vornherein nur bis Sonnalpin freigegeben werden dürfen.
Übrigens, haben Sie schon einmal eine Stellungnahme vom deutschen Berglaufberater und WMRA Council Mitglied Wolfgang Münzel vernommen??
Der Mann ist in dieser Position so überflüssig wie ein Kropf!


Helmut Reitmeir

Martin Echtler, der den Lauf in den vergangenen drei Jahren gewonnen hat, hat vorgeschlagen, den Läufern bei zweifelhaftem Wetter ein Pflichtgepäck mit Jacke, Mütze und Handschuhen aufzuerlegen.
Antwort von Herrn Krinninger:
Das ist nicht rechtmäßig. Bei einem Berglauf, der über mehrere Etappen und ein Gelände geht, das nicht so gut überwacht werden kann und wo die Gefahr eines Wettersturzes noch viel größer ist, da ist das sicherlich sinnvoll. Aber schlagen sie das mal einem Läufer bei gewissen Temperaturen vor, die gerade grenzwertig sind. Der beklagt sich dann hinterher, dass er Schwierigkeiten hatte, weil er zu viel Gewicht dabei hatte. Das kann man nicht machen.

Nun, Peter Krinninger, Veranstalter vom Zugspitz-Extrem-Berglauf hat halt vom Berglauf
als Bergläufer nicht die geringste Ahnung!
Eine arrogante, gefährliche Anmaßung von ihm, einen solchen Vorschlag rundwegs abzulehnen.
Wo ist dieser Mann jemals bei einem Extrem Berglauf in der Welt gelaufen??
Nur mal ein Beispiel: beim Tchimbe Raid in Martinique waren am Start 30 Grad und im Ziel 35 Grad, trotzdem mußte man mit Rucksack laufen und das machte auch Sinn, ebenso in Neuseeland bei einem Berglauf und in Norwegen bei den meisten Bergläufen usw. usw.
Aufgrund seiner Aussage müßte man ihm Veranstalter Verbot für Bergläufe erteilen.


Helmut Reitmeir



19. Nov. 2009
Achtung Berglaufveranstalter!

Am Montag muss sich Herr Peter Krinninger, Veranstalter des Zugspitz-Extrem-Berglaufes 2008, bei dem 2 Läufer ums Leben kamen vor Gericht
verantworten.
Helfer der Bergwacht stützen einen völlig erschöpften und durchgefrorenen Bergläufer. (Foto: dpa) siehe auch Zugspitzläufe

Die Staatsanwaltschaft wirft Herrn Krinninger vor, fahrlässig den Tod von zwei Teilnehmern verschuldet zu haben, außerdem in neun Fällen der fahrlässigen Körperverletzung.
Vor längerem hat das Amtsgericht einen Strafbefehl über 13.500, Euro erlassen. Herr Krinninger hatte dagegen Einspruch erhoben. Kernpunkt der Anklage ist, ob Herr Krinninger den Lauf überhaupt hätte starten dürfen auf Grund der widrigen Wetterverhältnisse. Der Staatsanwalt wirft ihm vor, er hätte das Rennen nicht starten dürfen. Außerdem wird ihm vorgeworfen, dass er zu dem prekären Zeitpunkt, als die ersten Läufer Sonnalpin erreichten auf 2.580 Meter, nicht per Funk oder Handy zu erreichen war.
Der Prozess beginnt am Montag, den 23. Nov. 2009 und ist auf fünf Tage angesetzt. 21 Zeugen sowie ein Sachverständiger der Rechtsmedizin sind geladen. Es gibt keine Nebenkläger.
Zugspitzlauf Artikel aus der Süddeutschen Zeitung vom 23. Nov. 2009
Bergdrama vor Gericht
Prozessauftakt zum Zugspitzlauf-Drama: Wer hat Schuld an zwei Todesfällen? Eine Frage, dessen Antwort weitreichende Folgen für die Sportszene haben könnte. Von Heiner Effern mehr ...
und 2 "Das grenzt an Rufmord"
Jedenfalls sollten Berglaufveranstalter das Verfahren, bzw. das Urteil genau beobachten und daraus ihre Schlüsse ziehen, denn, sollte Herr Krinninger verurteilt werden kann das enorme Folgen auch für andere Veranstaltungen/Veranstalter bedeuten. Sehr wahrscheinlich würde von keinem Versicherer mehr eine Veranstalter-Haftpflicht gewährt werden, was zur Folge hätte, dass eventuell viele Berglaufveranstaltungen nicht mehr durchgeführt werden, weil kein Veranstalter ein Risiko diesbezüglich eingehen will.
Auf Grund dessen, stell ich die "Extrem Variante" am Wallberg, die wieder für 2010 geplant war,
in Frage. Ich bitte dafür um Verständnis.


Helmut Reitmeir

20. Nov. 2009 e-mail von Karl Heinrich Haidlas zu dem obigen Artikel "Zugspitzdrama 2008"
Hallo Helmut,
soeben lese ich vom bevorstehenden Prozess gegen Herrn Krinninger auf Deiner Homepage. Ich hoffe sehr, dass dieser mit einem Freispruch oder möglichst milde enden wird. Andererseits droht unserer Kultur eine erhebliche Verarmung, nämlich das AUS für echten Extrem-Sport.   Natürlich hat ein Menschenleben einen unantastbaren Wert - und auch bei Extremsport-Veranstaltungen wird beabsichtigt, dass das alle Teilnehmer überleben und niemand ernsthaft verletzt wird (ein Muskelkater oder eine blutige Schürfwunde am Unterschenkel müssen aber schon als ganz normale "Reibungsverluste" tolerabel sein). Doch trotz der Absicht, allen das Überleben zu sichern, bleibt beim Extrem-Sport immer ein Restrisiko, dass es im Einzelfall auch mal lebensgefährlich werden kann!   Profi-Fussball gilt wohl als Hochleistungs-Sport, gilt aber noch nicht als Extrem-Sport - und selbst beim Fussball sind schon Spieler an Überanstrengung tot umgefallen! Wenn man jede Berglaufstrecke auf voller Länge mit Fangnetzen sichern würde und alle 300 Entfernungs-Meter ein Wärmezelt aufbauen würde, dann wäre es blanker Hohn, so eine Veranstaltung noch als "Extrem"-Sport zu bezeichnen.   Der Zugspitz-EXTREM-Berglauf ist eine Extrem-Sport-Veranstaltung und war es schon vom ersten mal an als er 2005 endlich bis zur Gipfelstation führte.   2005 und 2006 habe ich selber beim Zugspitzlauf zwar eine bescheidene Tempoleistung gehabt mit rund 4 1/2 Stunden (immerhin noch gut im Zeitlimit). Trotzdem war es auch bei meinem Tempo schon eine "Extrem"-Sport-Leistung, zumal ich es 2005 und 2006 trotz weiter Geröllfeld-Strecken komplett barfuss geschafft habe.   Nach einem harten Urteil gegen Herrn Krinninger droht wirklich das AUS für diese faszinierende Veranstaltung und für noch manches andere Extrem-Sport-Event.   Und bei nicht ganz so krassen Bergläufen könnten nach einem harten Urteil manche Veranstalter auf die Idee kommen, mich zu disqualifizieren, wenn ich zeigen will, dass ich das auch barfuss schaffe. Auch von einer solchen Disqualifizierung würde ich mich aber nicht in Laufschuhe zwingen lassen, wäre aber doch traurig und enttäuscht, nicht in der Ergebnisliste zu stehen.   Ich wünschte, Herrn Krinningers Staatsanwalt und Richter würden mein Statement lesen und würden erkennen, wie kulturell wertvol auch Extrem-Sport-Veranstaltungen sind. Ob Du, Helmut, diese Mail auf Deine Homepage kopieren willst, das überlasse ich Deinem Ermessen.   Extrem-sport-begeisterte und naturverbundene Grüße,
Karl Heinrich Haidlas

Auch Sie können mir Ihre Meinung dazu mitteilen und wenn Sie es wünschen werde ich diese veröffentlichen. Bitte die Freigabe aber extra dazu schreiben.
Danke Helmut Reitmeir


28. Nov. 2009
Wählen Sie Österreichs Leichtathleten des Jahres!
16.11.2009 Auszug ÖLV Homepage
Wahlvorschlag Bettina Müller-Weissina (LCC Wien) – Sprint
9. Platz Hallen-EM Turin (60m), 2. Platz Militär-WM (100m), 7. Platz Europarangliste,
61. Platz Weltrangliste (100m – 11,33sec)

Bettina Müller: gebürtige Berlinerin, kam vor einigen Jahren nach Österreich,
gleich positiv auf Anabolika getestet,
2 Jahre gesperrt, (frühzeitige Quali für Großereignis, dann „verletzt“,… vergebliches Suchen nach ihr für Trainingskontrollen. Dieses Jahr bei SoKo Doping Einvernahme im Zusammenhang mit Matschiner hat sie zugegeben, dass sie nach Wachstumshormonen „nachgefragt“ hat.

click "Beehren Sie uns bald wieder"



27. Nov. 2009

Dagmar Freitag,
56, Vizepräsidentin des DLV ist Nachfolgerin von Peter Danckert als Vorsitzende im Bundestags-Sportausschuss. Sie spricht sich seit Jahren für ein effektiveres Anti-Doping-Gesetz aus, was der frühere Innenminister Wolfgang Schäuble vehement verhindern konnte. Frau Freitag ist seit 1994 inm Sportausschuss.
Peter Danckert wäre gerne "Sportminister" geworden. Offensichtlich ist Sportpolitik keine politische Priorität bei uns. Ich denke, die Zuständigkeit eines Innenministers ist hier überfordert, eigentlich würde man ja schon zusätzlich noch einen Anti-Doping Minister benötigen.

Hier die Mitglieder des neuen Bundestags-Sportausschusses:
CDU/CSU: Karin Strenz - Eberhard Gienger - Frank Steffel - Dieter Stier
Klaus Riegert, - Mechthild Heil - Stephan Mayer
FDP: Joachim Günther - Lutz Knopek - Gisela Piltz
SPD: Dagmar Freitag - Sabine Bätzing - Martin Gerster - Gabriele Fograscher
Grüne: Winfried Herrmann - Viola v. Cramon-Taubadel
Linke: Katrin Kunert - Jens Petermann
  Image



26. Nov. 2009

23. Swissotel Vertical Marathon
Treppenlauf - 1.336 Stufen

22. Nov. 2009  - Singapur

271 Männer
1
DOLD Thomas 6:46 GER
2
PINTO RIBEIRO PEDRO NUNO MOURA 8:03 POR
3
ZIMBU Krishna 8:20 NEPAL
101 Frauen
1
WALSHAM Suzanne 8:29 AUS
2
CHAN SIN Lim Bee 9:55 SINGAPORE
3
SMITH Vanessa 10:26 SINGAPORE
Ergebnisse MännerDownload (PDF)
Ergebnisse Frauen Download (PDF)


24. Nov. 2009

"berglaufpur" Europameister Extrem 2009
Sébastien Epiney wurde zum Schweizer Athlet
des Jahres nominiert.

Sébastien wurde Im Jahr 2005, mit 38 Jahren, erstmals Schweizer Berglauf-Meister.
In Telfes/Schlickeralm/AUT erkämpfte er sich die Bronzemedaille
bei der Europameisterschaft 2009.

Sébastien Epiney bei der Scheckübergabe
"berglaufpur" EM in Finkenberg/AUT
 



22. Nov. 2009

Kalmitlauf
Pfalz-GER

21. Nov. 2009  - 8,1 km - 505 Hm

696 Teilnehmer
1
Hecktor Matthias 31:02 TuS 06 Heltersberg
2
Bollinger Klemens 32:16 SV Nikar Heidelberg
3
Lüttel Uli 33:19 Karlsruher Lemminge
4
Dörr Christian 33:40 Laufundsportshop.de
5
Hinze Stefan 33:47 LG DUV
davon Frauen
1
Rauschenberg Eve 39:26 TV Maikammer
2
Matheis Josefa 39:46 TSG Eisenberg
3
Kammerer Jessica 40:07 TuS 06 Heltersberg
-Ergebnisse

Von einem "Berglauf" am Kalmit, 6,2 Prozent durchschnittliche Steigung, kann man wirklich nicht reden. Zweimal lief ich bei diesem "Straßenhügellauf" mit. So spät im November durchaus möglich, da die Starthöhe in Maikammer nur auf 168 Meter Höhe liegt und das Ziel auf 673 Meter. Ausschließlich auf Straße ca. 1,5 km durch das Pfälzer Weindorf Maikammer, dann leichte Steigung durch Laub-und Kiefernwald bis zum Kalmitturm. Der Lauf hat dadurch auch immer sehr viele Teilnehmer, runter wird man mit bereitgestellten Bussen gebracht, was manchmal chaotisch abläuft, auch wegen der geparkten Privatautos im Zielbereich.
Unten sehen Sie meine beiden Teilnahmen mit Zeitangaben beim Kalmitlauf.

Kalmitlauf 1995
Pfalz/GER

25. Nov. 1995  - 8,1 km - 505 Hm

577 Teilnehmer/innen
1
DEBERTIN Dirk 31:45 LG Breisgau
2
KOßMANN Olav 31:49 TV Rheingau
3
ULRICH Hermann 31:57 TV Hatzenbühl
20
MÜNZEL 3. M-40 Wolfgang 34:25 LG Frankfurt
Frauen
1
WOLF Uschi 38:08 ASC Darmstadt

M - 50 - 1995
1
REITMEIR - 24. Pl. insgesamt Helmut 34:40 MRRC München
2
SCHLOSSER Josef 37:02 TSV Kandel

M - 50 - 1996
1
REITMEIR - 20. Pl. insgesamt Helmut 35:41 MRRC München
2
NETZER Bernd 38:09 LG Bad Soden



22. Nov. 2009
Das neue DLV-Präsidium
Präsident:
Dr. Clemens Prokop
Vizepräsident (Stellvertreter des Präsidenten):
Jürgen Scholz
 
Vizepräsidentin (Wirtschaft / Veranstaltungsmanagement):
Dagmar Freitag
Vizepräsident (Leistungssport):
Günther Lohre
Vizepräsident (Allgemeine Leichtathletik):
Dr. Matthias Reick
Schatzmeister:
Franz-Josef Probst
Sprecher der Landesverbände:
Ralf Hafermann (noch kommissarisch im Amt; neue Benennung am 26. Februar 2010)
Generalsekretär (hauptamtlich):
Frank Hensel
Vorsitzender des Bundesausschusses Wettkampforganisation:
Frank O. Hamm
Vorsitzender des Bundesausschusses Jugend (wird vom Deutschen Leichtathletik-Jugend-Ausschuss gewählt; erst nach dem Verbandstag):
Wolfgang Rummeld
(noch kommissarisch im Amt bis zur Neuwahl)
Vorsitzender des BA Aus- und Fortbildung, Wissenschaft, Trainerschule:
Fred Eberle
Athletensprecherin:
Andrea Ziercke (geb. Philipp; Schwerin)
Wo ist der Berglaufpräsident?
 

Jedenfalls wurde gewählt was in einer Demokratie üblich und verpflichtend ist.
Beim Berglauf wurde noch nie was gewählt, das ist in einer Diktatur so üblich.


(Foto: Hensel)



20. Nov. 2009
   

45. DLV-Verbandstag in Berlin

In Berlin findet am Samstag (21. November) der 45. ordentliche Verbandstag des Deutschen Leichtathletik-Verbandes (DLV) statt. Zur Weichenstellung der Verbandsarbeit für die nächsten vier Jahre treffen sich die 187 Delegierten aus den 20 Landesverbänden des DLV im Hotel Berlin, Berlin, in dem während der Weltmeisterschaften im August das DLV-Team untergebracht war.

Große Worte vom zukünftige Vizepräsidenten Leistungssport!
Ohne «Konkurrenz» nimmt auch der 18-malige deutsche Stabhochsprung-Meister Günther Lohre Anlauf auf sein erstes Ehrenamt. Der 56 Jahre alte Unternehmensberater aus Leonberg bei Stuttgart kandidiert für den vakanten Posten des Vizepräsidenten Leistungssport. «Die große Herausforderung ist zu zeigen, dass man auch ohne Doping zu Spitzenleistungen fähig ist. Wer Doping stillschweigend akzeptiert, der macht den Sport kaputt. Das werde ich niemals mitmachen», versicherte Lohre. Seine Arbeit als Trainer im Jugendbereich macht ihm aber Hoffnung: «Leichtathletik lohnt sich auf alle Fälle, es gibt keinen Grund zur Resignation.»
Fragt sich dann nur, warum der DLV weiterhin ehemalige Dopingtrainer beschäftigt und diese dann auch noch stolz präsentiert. Eine Unverschämtheit den "Goldi Goldmann" dann auch noch zur Nominierung "Sportler des Jahres" zu listen. click www.champions-berlin.de/#mixxwahl

Übrigens, auch die Doping Verdächtige Claudia Pechstein wurde dafür nominiert. Sicher, hier gilt bis zum Urteil die Unschuldsvermutung.
Helmut Reitmeir

25. Nov. 2009

  Sportgerichtshof bestätigt Sperre: Pechstein vor Karriere-Aus  
++ Auf Grund des aktuellen CAS-Urteils, nach welchem die Sperre von Claudia Pechstein nicht aufgehoben wurde, wird sie von der Kandidatenliste gestrichen und von der Wahl ausgeschlossen. Somit verfallen alle für sie abgegebenen Stimmen
  click auf Bild     click www.champions-berlin.de/#mixxwahl



19. Nov. 2009
Neue Info zu den Österreichischen Staatsmeisterschaften Berglauf am 6. Juni 2010
in St. Leogang am Asitz.
siehe auch Bericht vom 12. Nov. 2009
Bei der Streckenführung, bzw. Angaben von früher hat sich einiges zu Gunsten des alpinen Berglaufes geändert. Es sind keine 10,24 km bei 1003 Höhenmeter, sondern 8,0 km und 1.130 Höhenmeter.
Dies ist nun tatsächlich eine tolle Streckenführung für den "Geschmack" jedes echten Bergläufers und Bergläuferin, deswegen bitte ich, dass recht viele daran teilnehmen und die Orga wird alles daran setzen, Euch eine spannende, abwechslungsreiche Meisterschaft zu präsentieren. Ihr könnt Euch jetzt schon darauf freuen.
Einziger Wermutstropfen ist, dass auch am selben Tag die Deutsche Berglaufmeisterschaft am Hochblauen statt findet. So mancher Deutscher, der jetzt nach Müllheim fährt, wäre bestimmt auch gerne hier gelaufen.

Helmut Reitmeir

     
  Altmeister Helmut Schmuck bei der Premiere 2009   Die Laufstrecke am Asitzberglauf  


18. Nov. 2009
Schwache Performance bei der Schweizer Berglaufmeisterschaft 2010!
Keiner weiß was genaues. Voraussichtlich findet diese in Montreux am Genfer See statt und wird sehr wahrscheinlich in dem Berglauf Montreux-Les Rochers de Naye integriert werden.
Auf der Internetseite ist diesbezüglich noch nichts zu sehen. Auch der Schweizer Verband hält sich bedeckt.
Einige Schweizer Bergläufer haben sich schon beschwert, dass bei diesem Berglauf wesentlich zu viel
Straßenanteil ist, was eine gewisse Entwertung vom Berglauf wäre, speziell in der Schweiz.
Sie teilten mir mit, sie seien enttäuscht vom Verband. Warten wir´s ab, was daraus wird.

Helmut Reitmeir



17. Nov. 2009
 
 
Andrea Mayr
österreichische Marathon-Rekordhalterin und Berglaufweltmeisterin verletzte sich bei einem Verkehrsunfall am 16. Nov. in Wien mit einem Lastwagen und zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu.
Sehr ärgerlich deswegen, weil sie am 28. November ihren vorjährigen Sieg beim Obudu-Ranch-Mountain-Race in Nigeria wiederholen wollte. Zuletzt erreichte sie bei der Wahl zu Österreichs Sportlern des Jahres den beachtlichen zehnten Platz.
obud ranch mountain race?




16. Nov. 2009
Die Sponsoren brechen weg....
Auf Grund der wirtschaftlichen Situation in den Betrieben müssen wir bestimmt mit weiteren Rückziehern vom Sportsponsering rechnen, nicht nur bei der Leichtathletik. Selbst das "Sechs Tage Rennen in München" steht
vor dem Aus.
Nach 16 Jahren erfolgreicher Zusammenarbeit löst sich die Startgemeinschaft LAC Quelle Fürth/München 1860 zum Jahresende auf. Damit gehen das LAC Quelle Fürth im TV Fürth 1860 und der TSV München 1860 wieder eigene Wege. click LAC Quelle Fürth/München trennt sich...
Asics zieht sich zurück Sport LC Rehlingen verliert Namenssponsor
1998 wurde die LG asics Pirna gegründet und hatte in Wolfram Müller einen Erfolsgaranten. Fünfmal wurde er in deren Trikot Deutscher Meister, je einmal gewann er bei U23- und U20-Europameisterschaften und wurde Junioren-Europameister im Crosslauf. Seit dem 31. Oktober existiert die LG asics Prina jedoch nicht mehr und Wolfram Müller ist auf der Suche nach einem neuen Verein. Im Interview mit leichtathletik.de spricht der 28-Jährige über die schwierige Vereins- und Sponsorensuche. Mehr...
Auch hier sind die Auswirkungen der Wirtschaftskrise zu spüren click Im nächsten Jahr kein Ruhr-Marathon
Zum Glück kann beim Berglauf nix wegbrechen - viele Sponsoren haben und hatten wir sowieso nicht!


13. Nov. 2009

Gute Nachricht für uns Bergläufer und auch Bergläuferinnen
Die Organisation vom Dreizinnen Alpin Lauf hat mir soeben zugesichert, dass ab dem Jahr 2010 auch die Altersklassen-Regelung in 5-er Abstufungen eingeführt werden. Diese Bitte habe ich schon letztes Jahr an die Organisation gestellt und nach neuerlicher Anfrage wurde mir die Einführung bestätigt.
Ich bedanke mich dafür und wünsche gutes Gelingen und Erfolg beim 13. Dreizinnen Alpin Laufes.

Helmut Reitmeir siehe Bericht unten

10. Nov. 2009
Reitmeir der Berglauf-Nörgler...
Franz Geigl, Wolfgang Münzel und Herr Wahl vom BLV auch ein Herr Schäfer beispielsweise, kritisierten mich schon des öfteren als "Berglauf-Nörgler" OK, wenn Sie so wollen!?
Erreicht habe ich jedenfalls in der Berglaufszene, auch für internationale Veranstaltungen, schon Einiges.
Jüngstes Beispiel:
Der Großglockner Berglauf hat ab 2010 eine neue Altersklassen-Regelung eingeführt und zwar ganz im Sinne von uns Bergläufern und sogar für Bergläuferinnen. Wie von mir schon seit vielen Jahren "genörgelt" sind für Damen und Herren die 5-er AK Abstufungen bis zur AK-70 eingeführt worden.
Vor zwei Jahren hat dies auch der Matterhornlauf beschlossen und vor drei Jahren sogar Bibi Anfang und einige andere Berglaufveranstalter im Alpenraum.
Auch, dass die Österreichische Staatsmeisterschaft 2009 nicht zum Straßenberglauf mutierte, sondern ein attraktiver Berglauf auf die Ehrenbachhöhe war. Herr Künz (ÖLV Berglaufchef) wäre wohl von selber nicht drauf gekommen. Zu all dem habe ich nicht unwesentlich beigetragen.
Ich erinnere auch daran, dass Sie dieses Jahr bei der Masters WM keine Gebühr an den jeweiligen nationalen Verband abführen mussten,wie bei der Masters EM in Lenzerheide, da ich dem Verband sogar eine EU-Klage androhte.
Gerade justament ist auch vom DLV die sanktionsfreie Verweigerung der irrsinnigen Downhillerei bestätigt worden. siehe Artikel 5.Nov. 09. Es gibt auch keine Anti-Doping-Fonds Abgabe mehr bei einer Breitensportveranstaltung, (nix anderes ist Berglauf) wie z.B. noch bei der Masters WM in Bludenz.

Es fragt sich, was erreichten die obigen Herren diesbezüglich??

Euer "Berglauf-Nörgler" Helmut


12. Nov. 2009
60 Jahre Deutscher Leichtathletik - Verband (DLV)
Am 12. November 1949 wurde er im Münchner Rathaus gegründet, die Geschäftsstelle zunächst in Kassel eingerichtet. 1. Vorsitzender war bis 1970 der Kasseler Arzt Dr. Max Danz, Geschäftsführer
Karl Beuermann.
Er wurde am 29. Januar 1898 in Berlin als Deutsche Sportbehörde für Athletik gegründet.
1933 wurde im Zuge der Gleichschaltung des deutschen Sports die Sportbehörde in das Reichsfachamt Leichtathletik unter der Leitung von Karl Ritter von Halt überführt.
1949 wurde der Verband unter der heutigen Bezeichnung wieder gegründet, 1990 mit dem Leichtathletikverband der DDR (DVfL) vereinigt.
Der DLV hat 2009 886.087 Mitglieder die sich auf 7.835 Vereine verteilen. (5.142 Mitglieder weniger als 2008)
Derzeitiger Präsident ist Dr.Clemens Prokop, Vizepräsidentin ist Dagmar Freitag.
Herr Prokop stellt sich in diesem Jahr zur Wiederwahl zur Verfügung!(seine Aussage: Es schreit ja sonst keiner hier)

Dagmar Freitag wird wahrscheinlich das Amt als Vizepräsidentin niederlegen müssen, weil sie gestern zur Ausschußvorsitzenden des deutschen Sportausschusses im Bundestag gewählt wurde und den bisherigen sehr engagierten Dr. Danckert, der sein Amt öffentlichkeitswirksam nutzte und sich vor allem für eine strengere strafrechtliche Verfolgung von Doping einsetzte. Danckert wechselt nun jedoch in den Haushaltsausschuss und überlässt Dagmar Freitag somit Spielraum.
Für den unbequemen Danckert wurde vom Thomas Bach, DOSB Präsident, der frühere Turn-Weltmeister am Reck, Eberhard Gienger in Gespräch gebracht was ein wesentlicher Rückschritt in Sachen Doping Bekämpfung gewesen wäre.
Danckert hatte eingeführt, die Sitzungen grundsätzlich für die Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dem Ausschuss dadurch zu mehr Resonanz verholfen. Zuletzt gab es jedoch die Überlegung, diesen Schritt wieder rückgängig zu machen. Jedoch hat sich auch Dagmar Freitag dafür ausgesprochen, die Sitzungen weiterhin öffentlich zu halten:
„Die Sportpolitiker der neuen Bundesregierung werden sich kritische Beobachtung gefallen lassen müssen, denn schon der Koalitionsvertrag enttäuscht: Eine pure Absichtserklärung, ganz nach Wunsch des Deutschen Olympischen Sportbundes“, (Thomas Bach) hatte Freitag verkündet.

Das klingt nicht so, als wolle Dagmar Freitag als neue Vorsitzende des Ausschusses nur moderieren. Dopingbekämpfung, Spitzensportförderung und Unterstützung des bürgerschaftlichen Engagements im Sport waren die Themen, mit denen Freitag vor allem im Ausschuss aufgetreten war.



12. Nov. 2009
Österreichische Staatsmeisterschaften Berglauf
Am 6. Juni 2010 in St. Leogang. Streckenlänge 8,0 km und 1.130 Höhenmeter.
In Österreich wie in der Schweiz gibt es keine separate, eigene Senioren Berglaufmeisterschaft. Diese Eigenheit kennt man nur in Deutschland und wurde unsinniger weise von Herrn Münzel eingeführt. Es ist völlig falsch im Breitensport, eigene Seniorenmeisterschaften auf einer anderen Strecke zu veranstalten. Der Faxpass zeigt sich doch schon deswegen, weil die sogenannte "Elite" Meisterschaft sowieso nur in dem jeweiligen ganz normalen Berglauf integriert wird der dann weit mehr Teilnehmer aufweist, als die Meldungungen für die deutsche Meisterschaft. Außerdem kann sich jeder Bergwanderer für eine deutsche Meisterschaft anmelden, weil es dafür keine Qualifikation gibt.
Fazit: Müzel´scher Berglauf-Unsinn!



11. 11. 11:11 Uhr 2009
Deutsche Berglaufmeisterschaften 2010
Nachdem 2008 (Karwendellauf) und 2009 (Hochfelln) die deutschen Berglaufmeisterschaften im Gebirge (Bayerische Alpen) stattfanden ist man turnusmäßig wieder im Schwarzwald gelandet.
Die Deutsche Meisterschaft findet am 6. Juni 2010 in Müllheim am Hochblauen statt.
2007 war schon am Hochblauen die Deutsche Berglaufmeisterschaft und 2008 ebenso die DM für Senioren. Die wiederholte Vergabe riecht schwer nach Vetterleswirtschaft und es ist bezeichnend, dass die Bekanntgabe am Faschingsbeginn veröffentlicht wurde. (siehe Datum links oben)
Es ist auschließlich Forststraßenlauf mit 10,5 km aber wenigstens 905 Höhenmeter. Es ist also kein klassischer Berglauf sondern geeignet für 10 000 Meter Läufer, was auch der Streckenrekord beweist durch Thomas Greger in 44:59 und Carmen Siewert in 54:24. Beide keine Bergläufer.
Die Organisation war immer Top um das Team von Klaus Diethelm.

DM Senioren Berglaufmeisterschaft ist am 3. Okt. 2010 in Zell/Unterharmersbach
Dies ist tatsächlich ein Faschingsscherz. Nichts gegen den Hügel Brandenkopf und überhaupt nix gegen die Organisation, war immer hervorragend. Es fehlt halt schlicht und einfach der "Berg"
Bei etwas mehr als 10 Kilometer werden 700 Höhenmeter gelaufen. Knappe 7 Prozent durchschnittliche Steigung auf einer breiten Forststraße. Für regionale Meisterschaften ausgezeichnet, weil eben keine andere Topografische Möglichkeit vorhanden ist, aber für eine Deutsche Berglaufmeisterschaft keine Wertigkeit, auch wieder hauptsächlich für 10 Kilometer Straßenläufer geeignet.
Bei dieser Vergabe sehe ich keinen Verdacht der Vetterleswirtschaft sondern sie ist eine auf Grund der vielen Meisterschaften die dort schon vergeben wurden.
DM 2002 und 2005 - WM 2003 - EM 2006 und Downhill EM 2008
(sogar Herr Raatz hat erkannt, dass man internationale Meisterschaften am Brandenkopf Mangels topografischer Gegebenheiten, übersetzt, es ist kein Berg dafür vorhanden, nicht durchführen kann)

   
  Die Streckenführung für die deutsche Berglaufmeisterschaft
Bildauszug aus der Homepage Brandenkopf Berglauf



11. 11. 11:11 Uhr 2009
11.11.2009 | Aktuell | Anja Herrlitz Quelle DLV   Foto: Kiefner hier bei der WM 2003

Lebenslange Sperre für Sureyya Ayhan

Die türkische Mittelstreckenläuferin Sureyya Ayhan wurde vom Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne (Schweiz) lebenslang gesperrt. Nach einem wiederholten Dopingverstoß 2007 war die ehemalige 1.500-Meter-Europameisterin im Januar 2008 zunächst lebenslang gesperrt worden, bevor der türkische Verband die Sperre auf vier Jahre reduzierte. Sureyya Ayhan war vor den CAS gezogen, um gegen ihre Dopingsperre vorzugehen.
 
Bereits 2004 hatte Sureyya Ayhan versucht, eine fremde Urinprobe abzugeben und wurde für zwei Jahre gesperrt. Im September 2007 wurde sie positiv auf anabole Steroide getestet. „In Anbetracht dessen, dass der zweite Verstoß 2007 erfolgte und damit eine erhebliche Zeit nach dem ersten Verstoß 2004, sind die Bedingungen eines mehrmaligen Verstoßes nach Regeln des Leichtathletik-Weltverbandes IAAF erfüllt, und eine lebenslange Sperre wurde angeordnet“, hieß es in einem Statement des CAS.
Die zweijährige Sperre gegen ihren Ehemann und Trainer Yucel Kop wurde hingegen aufgehoben. Es bestünde kein Beweisfür eine Mitschuld.
Die vielen guten und erfolgreichen türkischen Bergläufer nehmen außer bei einer EM oder WM im Alpenraum bei keinem Berglauf teil. Irgendwie macht mich das schon ein wenig stutzig!
Helmut Reitmeir




9. Nov. 2009

Chalais - Vercorin
Schweiz Kanton du Valais
7. Nov. 2009  - 6,0 km - 800 Hm

158 Teilnehmer/innen
1
EPINEY Sébastien 30:200 CH
2
ANCAY Tarcis 32:09 CH
3
YANNICK Morgins 33:20 CH
4
BORRA Marinus 34:41 CH
5
ABRANTES José 35:57 CH
20 Frauen
1
KREUZER Viktoria 40:40 CH
2
GEORGEOT Nicole 42:26 CH
3
ALTER Julia 42:27 GER
Dérupe- Ergebnisse 2009
keine Einlaufliste

      Sébastien Epiney,
Bronze-Medaillengewinner 2009 bei der EM in Telfes/AUT und Europameister der "berglaufpur" EM Extrem 2009 in Finkenberg/AUT siegt mit neuem Streckenrekord beim Berglauf Chalais-Vercorin.
Der Berglauf führt vom Rhonetal, Nähe Sierre durch Weinhänge in die Ortschaft Vercorin.
   


9. Nov. 2009

Timo Zeiler, deutscher Berglaufmeister bot keine überzeugende Leistung beim Trailrunning. Stefan Paternoster, wohnhaft in Andechs hingegen, trotz seiner ständigen gesundheitlichen Probleme, wäre fast auf dem Stockerl gelandet.
Von einer "weltmeisterlichen Besetzung" außer Luminita Zaituc bei den Frauen, kann aber wirklich keine Rede sein.
169,- Euro Startgeld beim Windstopper Trailrun in Dortmund
Kein Wunder dass nur 181 daran teilnahmen.
Die im Vorfeld aufgekommene Kritik am Startgeld von 169 Euro war natürlich Gesprächsthema. „Aber dafür bekommt's du an drei Tagen auch richtig was geboten”, konterte das Duo Goltsch/Puchtinger.


WINDSTOPPER TRAILRUN WORLDMASTERS
Dortmund

06.11.09
Phoenix-Sprint
4,2 km
07.11.09
Ruhrklippen-Trail
35,0 km
08.11.09
Bittermark-Run
19,0 km
155 Männer
1
SMITH Michael 3:39.16 USA/Flagstaff
2
BRESSER Carsten 3:40.00 Rhodt
3
NAWROCKI Philipp 3:40.19 Aachen
4
PATERNOSTER Stefan 3:41.22 AUT
5
HUDROG Mussa 3:45.32 Aachen
6
REICHERT Florian 3:46.41 Göttingen
7
CHARLIER Jean-François 3:49.39 BEL
8
ZEILER Timo 3:51.19 Fischbachtal
9
STRASSNER Andreas 3:53.49 Schambach
10
DIRSCHERL Christian 3:54.24 Erlangen
26 Frauen
1
ZAITUC Luminita 4:10.59 Hamm
2
SMITH Caitlin 4:29.55 USA-Oakland
3
BALBACH Silvia 4:39.49 Düsseldorf
4
MÖLLER Antje 4:43.05 Duisburg
5
SCHLUMP Regine 4:45.57 München



8. Nov. 2009

35. Teufelsberg-Crosslauf
München

8. Nov. 2009  - 10,0 km

199 Teilnehmer
1
TITZE Sebastian 34:39 +
2
PRANCKL Michael 36:07 LÀRCH Belgien
3
HEHN German 36:16 Münchner-Kindl-Lauf
4
GREINER Christopher 36:35 LG Stadtwerke München
5
EBERT Johannes 36:46 +
6
D\'Arcy Quentin 36:53 +
davon 47 Frauen
1
O`LEARY Mary 41:09 FC PucPerlach
2
FÄRBERBÖCK Eva 42:34 Sport Ruscher Team
3
THURNER Irmi 43:06 Sport Ruscher Team
4
RICHTER Ursula 46:34 +
5
SCHNEIDER Gabriele 47:45 Versicherungskammer Bayern
6
MAYR Gabi 47:52 +
Kein Berglauf, aber ein beliebter, traditioneller Münchner Crosslauf
Ergebnislisten



6. Nov. 2009
Der schwerste und schönste Bergultra der Welt
Das Bild zeigt meinen Einlauf im Stade St. Denis 2000
Meine damalige Zeit für 125 km und 8200 Hm war 26:50 Std

Le Grand Raid - il de la Reunion
23.24.25. Okt. 2009 - 148 km - 9148 Hm

1566 Teilnehmer
1
CHORIER JULIEN 22h09mn
2
POMMERET Ludovic 22h26mn
3
GUILLON ANTOINE 22h47mn
4
CLAVERY Erik 22h57mn
5
D'HAENE François 23h34mn
6
PERIANAYAGOM FABRICE 24h08mn
7
GLASENAPP Jens 26h24mn
8
MYRTHE PIERROT 26h29mn
9
DALERY FERNAND 26h43mn
10
FLACHER Fabien 26h58mn
57 Frauen
1
LECOMTE EMILIE 28h58mn
2
BENARD CHRISTINE 29h37mn
3
AVENIER Delphine 33h54mn
4
KAYSER Lis 33h57mn
5
GLASENAPP MARIE GABRIELLE 34h39mn
6
SEMERJIAN Maria 36h58mn
7
RIETZLER Florence 39h41mn
8
VERBARD CHRISTELLE 39h58mn
9
TONNEAU SANDRINE 39h58mn
10
GUILLOT I Isabelle 41h06mn

     
         
     
         
   
   
Die meisten Litchis werden nicht gepflückt
In der Cafré zu laufen - ein Graus  
click auch la Reunion


5. Nov. 2009
D
Info für deutsche Berglauf Kader Mitglieder

Brief per Mail 2. Nov. 2009 von

Dr. Peter Danckert MdB - Vorsitzender des Sportausschusses des Deutschen Bundestages

Sehr geehrter Herr Reitmeir,
wie Ihnen zugesagt habe ich den DLV um Stellungnahme gebeten, die mir nunmehr vorliegt.

Der DLV versichert darin die sanktionsfreie Wahlmöglichkeit der Kaderathleten zwischen dem reinen bergauf und den bergauf/bergab Wettkämpfen im Sinne Ihrer Forderung zu.
Ich gehe davon aus, Ihrem Anliegen damit weitgehend Rechnung getragen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Peter Danckert

siehe Originaltext
Das bedeutet, dass weder Herr Münzel, DLV Berglaufberater oder Herr Raatz, bzw. der Deutsche Leichtathletik Verband (DLV) Euch Kaderathleten nicht dazu zwingen kann, an Downhill Trainingsmaßnahmen, noch an Wettkämpfen bergauf/bergab teilzunehmen, wenn Ihr dies aus Gesundheitsgründen, Risiko, was zweifelsfrei durch medizinische Gutachten begründet ist, verweigert.
Daraus können keinerlei Sanktionen durch den DLV oder deren Beauftragten für den Berglauf, hinsichtlich anderer Wettkämpfe, z.B. nur rein bergauf oder auch andere Läufe, ausgesprochen oder angedroht werden.

Liebe Spitzenbergläufer, auf Grund dieser glasklaren Aussage durch den DLV bitte ich Euch nicht an der Downhill WMRA Europameisterschaft 2010 in Sapareva Banya/Bulgarien teilzunehmen.
Damit keine Mißverständnisse entstehen, wir Bergläufer/innen boykottieren keinen Veranstalter. Mir als Veranstalter liegt es ebenso fern, eine andere Berglaufveranstaltung und deren Organisation zu boykottieren.
Wir verweigern uns nur den Bergabrennen die durch das WMRA vergeben werden. Wenn europaweit 95 Prozent aller Bergläufe nur bergauf führen, ist es nicht einzusehen, dass im Zweijahre-Turnus Bergab WM und EM durchgeführt werden sollen. Vor vielen, vielen Jahren wies ich Herrn Münzel (WMRA Council Mitglied) schon darauf hin und unterbreitete ihm den Vorschlag, nur jedes vierte Jahr eine Downhill WM/EM durchzuführen und da wäre ich ja schon dreimal über meinem eigenen Schatten gesprungen. Wolfgang Münzel reagierte wie immer in seiner Jahrzehnte langen berglaufdiktatorischen Art - nämlich gar nicht.
Jedenfalls wurde ihm jetzt ein Riegel vorgeschoben, nicht mehr andeutungsweise Kader Mitglieder zu verunsichern, sofern sie sich der blödsinnigen Downhillrennerei verweigern.

Helmut Reitmeir




4. Nov. 2009

Comeback von Hütthaler ist fix Artikel aus dem "Kurier" 4. Nov. 2009

kristian bissuti
Nach Ablauf ihrer Dopingsperre und einem guten Resultat beim New York-Marathon will Lisa Hütthaler wieder Triathlons bestreiten. » mehr

Lisa Hütthaler kehrt in den Leistungssport zurück. DruckenSendenLeserbrief
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Triathletin Lisa Hütthaler hat sechs Monate nach ihrem verkündeten Rücktritt und wenige Wochen nach Ende ihrer Dopingsperre ihre Rückkehr in den Leistungssport bekanntgegeben.

Die 26-jährige Niederösterreicherin, die jahrelanges Doping mit diversen Substanzen gestanden hatte, war ursprünglich zu einer sechsjährigen Sperre verurteilt worden, durch Kooperation mit der Nationalen Anti-Doping-Agentur NADA erwirkte sie jedoch eine Reduktion der Sperre auf 18 Monate. Sie ist seit Ende September wieder startberechtigt.

Am Dienstag verlautbarte Hütthaler, sie wolle "als Spitzensportlerin neu anfangen". Sie werde sich "wieder für den NADA-Testingpool anmelden und trainieren wie eine Triathletin". Anfang April hatte sie nach dem verspäteten Geständnis, über Jahre Wachstumshormone eingenommen und Eigenblutdoping betrieben zu haben, ihren Rücktritt verkündet. Nach dem 18. Platz beim New York-Marathon am Sonntag kehrt die ehemalige U23-Europameisterin im kommenden Jahr nun doch wieder auf die Triathlon-Bühne zurück.

Kein Start in Klagenfurt

Wahrscheinlich ist ein Antreten der Niederösterreicherin auf der Langdistanz, dem Ironman Austria am Wörthersee wird sie jedoch wohl fernbleiben müssen. Der Veranstalter Triangle hatte heuer Georg Swoboda, Gläsernem Sportler des KURIER, die Teilnahme verweigert, weil er eine Dopingsperre absitzen musste (sie endete im Oktober 2008). Die Begründung dafür lautete, der Körper eines Athleten könne auch trotz abgesetztem Dopings noch ein gesteigertes Leistungsniveau haben.

Der Vorteil des Athleten ende bei gewissen Präparaten, wie z.B. Wachstumshormonen, nicht mit dem Zeitpunkt der letzten Einnahme, argumentierte Triangle. Die Ergebnisse des betreffenden Athleten blieben somit weiterhin gefälscht. Der Ironman-Ausrichter veranstaltet mit dem Ironman 70.3 in St. Pölten auch den bedeutendsten Halb-Ironman in Österreich und zeichnet außerdem für Ironman-Bewerbe in Frankreich und Südafrika verantwortlich.

Kein Start in Wien

Auch beim Wien-Marathon kann Hütthaler, die am Sonntag in New York nach 2:49:33 Stunden ins Ziel kam, künftig nicht teilnehmen. Die Statuten des Vienna City Marathons verbieten aktuell und ehemals dopinggesperrten Athleten die Teilnahme.

Ebenso sind eine Wiederaufnahme in den Triathlon-Nationalkader und eventuelle Teilnahmen an (Weltcup)-Bewerben über die olympische Distanz nicht sofort und nur nach Erfüllung eines sportlichen Kriterienkatalogs zu schaffen. Der Österreichische Triathlon-Verband habe aber grundsätzlich nichts dagegen, dass Hütthaler den Sport nun wieder ausübe, sagte dessen Generalsekretär Herwig Grabner.

Die Reduktion ihrer ursprünglichen Sperre von sechs Jahren kann von der NADA übrigens jederzeit widerrufen werden, sollte sich Hütthalers Unterstützung bei der Aufdeckung von Dopingverstößen anderer Personen oder Hintermännern als mangelhaft erweisen. Bisher hat die NADA gegen keinen der von Hütthaler (auch öffentlich) genannten Personen ein Verfahren eingeleitet.

(und ebenso kein Start beim Wallberg-Berglauf
Helmut Reitmeir)
lesen Sie auch den unteren Artikel von mir 1. Nov. New York Marathon






3. Nov. 2009
Schon vor einiger Zeit, erwähnte ich die selbe Fragestellung, ob eigentlich eine (Sport) Millionärin Anspruch auf Fördergelder durch den Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) beziehen kann, das sind immerhin Steuergelder.
Bei anderen Sportdisziplinen ist man wesentlich kleinlicher, z.B. Berglauf, oder aber dem verstorbenen René Herms, Weltklasse 800 Meter Läufer siehe Jan. 09 verweigerte man die Fördergelder wegen zwei Sekunden.
Helmut Reitmeir



1. Nov. 2009
Historisches - Heute vor 20 Jahren...
riesige Eingangshalle, überall glitzert einem Gold entgegen, die royalen Kronleuchter funkeln einem wie Diamanten entgegen. Wir checken ein im 24. Stock, Downtown Manhatten. Die Einrichtung war noch aus Jeffersons Zeiten und die langen, schweren Gardinen standen fast wagrecht in´s Zimmer, durch die Fensterstöcke pfiff der eiskalte Atlantikwind. Jedenfalls hab ich mich im Dunkel-Bad eingerichtet und geschlafen, denn das Gehupe von den Yellowcabs die ganze Nacht durch war auch nicht gerade einschläfernd.
New York City Marathon, seinerzeit noch "MANOFACTURES HANOVER NYC MARATHON" 1989 genannt.
Genau heute vor zwanzig Jahren lief ich den bekanntesten Marathon.

Beim ersten Marathonlauf am 13. September 1970 nahmen 130 Teilnehmer teil, von denen lediglich 55 das Ziel erreichten. Bis 1975 fand der Marathon im Central Park statt. 1976 wurde die jetzige Strecke durch alle New Yorker Stadtbezirke eingeführt, was einen Anstieg der Teilnehmerzahlen von 534 auf über 2000 mit sich brachte. Drei Jahre später waren es schon über 14.000, und 1994 wurde dann erstmals die Marke von 30.000 Teilnehmern überschritten.
Natürlich besuchten wir vorher auch einige Sehenswürdigkeiten, unter anderem das UN Gebäude. Zu unserem Erstaunen sprachen in der Halle die Mehrzahl deutsch, man hörte kaum englisch. Erst am Abend erfuhren wir, was sich in der Heimat so alles tat.
Der Fall der Mauer, auch genau vor 20 Jahren und die damit verbundene deutsche Wiedervereinigung, die ich ca. ein Jahr vorher voraussagte. Seinerzeit besuchte ich meinen Schwager, Schwägerin ein Jahr vor dem Mauerfall in Karl-Marx-Stadt. Sie können meine Verwandten in Chemnitz danach fragen, wenn Sie es nicht glauben.

Start am 5. Nov. 1989 auf der berühmtenVerrazano Narrows Bridge und Ziel im Central Park.

 
Meine Startnummer hab ich mir aufgehoben...
  ...ebenso das T-Shirt mit dem offiziellen Plakat
Die ersten einhundert im Einlauf erhielten eine Goldmedaille, leider kein echtes Gold.
Meine Zeit mit 45 Jahren war 2:43:05 - die angegebene Zeit auf der Startnummer war die Bestzeit im Jahr vorher die man angeben mußte.
Results-Ergebnisse NYC Marathon 2009 Women/Damen
Place
Bib Name Time Country Citizenship
1
117 Derartu Tulu 02:28:52 Ethiopia ETH
2
140 Ludmila Petrova 02:29:00 Russia RUS
3
115 Christelle Daunay 02:29:16 France FRA
4
111 Paula Radcliffe 02:29:27 Great Britain GBR
5
112 Salina Kosgei 02:31:53 Kenya KEN
6
118 Magdalena Lewy Boulet 02:32:17 USA USA
18
5254 Lisa Huetthaler 02:49:33 Austria AUT

Die Doping-Vergangenheit der Lisa Hütthaler
Dopingsperre
Hütthaler war am 22. März 2008 bei einer Trainingskontrolle positiv auf das Blutdoping-Hormon getestet worden und im Oktober 2008 wurde sie wegen EPO-Dopings durch die Rechtskommission der NADA (Nationale Anti-Doping Agentur) für zwei Jahre gesperrt.Die Sperre wurde am 6. April 2009 aufgrund ihres umfassenden Geständnis von der NADA auf 18 Monate reduziert.
Als erste Spitzensportlerin gab sie im März 2009 in einem Kurier-Interview Namen der Hintermänner und Details zu ihren Doping-Vorwürfen bekannt. So gab sie den Kinderkrebsarzt Andreas Zoubek sowie den Sportmanager Stefan Matschiner (früher auch Berater von Michael Rasmussen und Bernhard Kohl) als Doping-Lieferanten und -Verabreicher an. Beide wiesen alle Vorwürfe von sich. Hütthaler kündigte an, künftig die nationale Anti-Doping-Agentur NADA unterstützen zu wollen. Am folgenden Tag unterstrich und bestätigte ihr früherer Lebensgefährte und Betreuer − der Radrennfahrer und Triathlet Michael Dimmel − ihre Aussagen. Gleichzeitig wurde auch bekannt, dass gegen sie die Staatsanwaltschaft wegen versuchter Bestimmung zum Amtsmissbrauch ermittle. Hütthaler soll versucht haben eine Mitarbeiterin in einem Labor in Seibersdorf, die ihre B-Probe analysieren sollte, mit 20.000 Euro dazu zu bringen, diese zu manipulieren. Sie selbst sprach in einem am 27. April 2009 veröffentlichten Gespräch mit dem Spiegel sogar von 50.000 Euro. Am 26. Juni 2009 wurden sie wegen Bestechung nicht rechtskräftig zu drei Monaten bedingter Haft verurteilt
 
Augenmaß sollte man trotzdem behalten, was keineswegs die Dopingvergangenheit rechtfertigt. Lisa Hütthaler hat aber wenigstens dazu beigetragen den Zoubek und den Matschiner zu entlarven. Auch wenn die Kronzeugenregelung umstritten ist, in solchen Fällen kann sie nützlich sein. Klarstellung vom ÖLV
Das Foto zeigt Lisa Hütthaler bei der Halbmarathon-Staatsmeisterschaften am 4.10.09 in Eisenstadt, wo sie – da sie bei keinem Verein Mitglied ist – nur in der Volkslaufwertung gelaufen ist (1:22 )Ich habe mich bei Insidern erkundigt und die Chancen stehen gut, dass sie ab jetzt einen ehrlichen Weg "läuft". Sie zeigt Einsicht und Reue im Gegensatz zu Susanne Pumper.

Helmut Reitmeir

Results-Ergebnisse NYC Marathon 2009 Men/Männer
Place
Bib Name Time Country Citizenship
1
8 Meb Keflezighi 02:09:15 USA USA
2
6 Robert Kipkoech Cheruiyot 02:09:56 Kenya KEN
3
4 Jaouad Gharib 02:10:25 Morocco MAR
4
5 Ryan Hall 02:10:36 USA USA
5
11 Abderrahime Bouramdane 02:12:14 Morocco MAR
6
9 Hendrick Ramaala 02:12:31 South Africa RSA
7
15 Jorge Torres 02:13:00 USA USA
8
19 Nick Arciniaga 02:13:46 USA USA
9
10 Abdi Abdirahman 02:14:00 USA USA
10
16 Jason Lehmkuhle 02:14:39 USA USA
11
12 Jackson Kotut Kipkoech 02:15:10 Kenya KEN
12
21 Peter Gilmore 02:15:22 USA USA
13
39 Migidio Bourifa 02:16:01 Italy ITA



31. Okt. 2009

Grüntenhaus Berglauf
Bayern

31. Okt. 2009  - ca. 3,5 km 600 Hm

39 Teilnehmer
1
ENDREß Florian 22:54 SC Gunzesried
2
BAUER Thomas 23:11 SVO Germaringen
3
KAUPER Frank 24:16 +
4
VEIT Michael 25:40 Rettenberg
5
BERKTOLD Manfred 25:58 TV Hindelang
davon 4 Frauen
1
WERKER Erika 30:15 SV Deisenhausen
2
SCHÖNWÄLDER Brigitte 32:53 LG Stattbergen
3
UNZEITIG Harriett 35:44 BURGBERG
4
BEIER Sybille 37:11 Team Kleinwalsertal
2009 Grüntenhauslauf Ergebnisliste

Grüntenhaus Berglauf 2009

  click Grüntenhauslauf 2009 mit vielen schönen Fotos
www.berglaufpur.de/berglauf/aktuell_2008_11.html 
>>> Hier bitte relativ weit nach unten scrollen


30. Okt. 2009
Keine Doper bei Olympischem Fackellauf
Nach Agenturberichten zeigte sich das Internationale Olympische Komitee (IOC) nicht erfreut darüber, dass wegen Dopings gesperrte Athleten an der Staffel teilnehmen, die das Olympische Feuer vom griechischen Olympia nach Vancouver (Kanada) tragen. Die griechische Hürdenläuferin Fani Halkia, die bis September 2010 wegen Dopings eine Speere absitzt, war Teil der Staffel gewesen. eme/aj

Ziemlich halbherzig vom IOC, aber wenigstens sind sie darüber "nicht erfreut"

Gute, übersichtliche Darstellung von der österreichischen NADA über Doping click


28. Okt. 2009
Außer Spesen nix gewesen....
BLV-Präsident Rauh bei Trainertagung: „Es fehlt die Glaubwürdigkeit“
BLVonline
Im Bereich der „großen“ Leichtathletik sei jedoch trotz der mit großer Euphorie erwarteten Weltmeisterschaften in Berlin im Anschluss keine Sogwirkung zu erkennen.
Mit Fabienne Kohlmann (LG Karlstadt) und Jonas Plass (asics Team Wendelstein) hätten sich lediglich zwei bayerische Athleten in der 4 x 400 Meter-Staffel für Berlin qualifiziert.
Ein Nachahmungseffekt, wie er nach der Fußball-WM 2006 in deutschen Landen einsetzte, sei leider ausgeblieben. „Gab es Zugänge im Schülerbereich? Gab es Nachfragen von Sportlehrern? Waren die Vereine vorbereitet, um mit entsprechenden Programmen unmittelbar nach Ende der WM an die Schulen zu gehen? Die Antwort lautet in allen Fällen: Nein!“, zog Rauh eine ernüchternde Bilanz. „Es blieb alles beim Alten. Es hat sich nichts getan!“
Der scheidende Kopf der bayerischen Leichtathleten suchte freilich auch nach Gründen für die Stagnation. Zwar handle es sich bei der Leichtathletik nach wie vor um die olympische Kernsportart. Allerdings müssten deren Verantwortliche zur Kenntnis nehmen, dass sie im Vergleich zu anderen Sportarten offenbar als weniger interessant und weniger spannend wahrgenommen werde. Im Schülerbereich seien die Zahlen stabil, im Mittelbereich fehlen sie dagegen völlig, während im Seniorenbereich wieder eine gewaltige Aufwärtsbewegung entstehe. „Warum sind die anderen erfolgreicher als wir?“, fragte Rauh, um gleich eine Antwort nachzuschieben: „Sportler müssen permanent erfolgreich sein, sich verkaufen lassen und bodenständig bleiben.“ Er selbst habe in seiner Amtszeit hin und wieder den Eindruck gewonnen, dass manche Athleten „schlicht zu abgehoben“ seien und den Kontakt zur Basis verloren hätten. Als Beispiel nannte Rauh, der auch als Vizepräsident des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) fungiert, eine Beobachtung im vergangenen Jahr bei einem Schüler-Leichtathletikvergleichskampf in Niederbayern. Auf dem Nebenplatz sei ihm ein Menschenauflauf aufgefallen, in dessen Mittelpunkt der Augsburger Tennis-Daviscupspieler Philipp Kohlschreiber stand. Dieser habe mit Kindern einige Bälle geschlagen und für einen großen Bahnhof in der Provinz gesorgt. „Wenn ich mit so einer Idee an die entsprechenden Leute in der Leichtathletik rangehe, dann kommt als Erstes die Frage: Was zahlst du? Da fehlt jegliche Glaubwürdigkeit!“
Auszug aus dem Interview: www.blv-sport.de

20. Okt. 2009


26. Okt. 2009
Beim Deutschen Leichtathletik Verband (DLV) ist in Sachen Doping ein
Rumgeeiere (Goldi Goldmann und Konsorten) sowie beim Berglauf
scheinbar auch eine Duldung durch den WMRA Berglauf Verband, siehe
positiver Dopingtest Elisa Desco. Artikel unten vom 10. Okt.

Sie können auch hierzu den Artikel von "team 2012" Herrn Lilge lesen. click

Herr Lilge hat völlig recht, indem er auch die Trainer mit in die Verantwortung bringt. In den meisten Fällen ist es für professionelle Doper unmöglich dies ohne Wissen und Duldung des Trainers durchzuführen.


23. Okt. 2009

 

 
Zwei Läuferinnen - Österreichische
Außergewöhnliche!!
Links die voll-und aufgepumpte Pumper Susanne.
Gesperrt für zwei Jahre (bis 8.3.2010) vom IAAF wegen positiver Dopingabgabe.
Die Doping-Pumper berät Sie gerne wie Sie schneller und gesünder werden.
siehe untenstehenden Artikel
Rechts die Berglauf-Welt-und Europameisterin und das Österreichische Aushängeschild auch für Marathon (Wien 2009 2:30:43) Vielfache österr. Staatsmeisterin im Berglauf und 10 000 m Lauf. Andrea Mayr.
Mehrfach 2008 vom IAAF immer negativ getestet bei Dopingkontrollen. Eine sagenhafte Bilanz - ohne Doping!
Bravo Andrea
Energie durch Doping
Die Doper dopen das Doping
 
Ohne Drogen nicht nach oben?
Ohne Drogen nicht ganz oben?
  Auszug aus der Homepage von Susanne Pumper
Susanne Pumper, die erfolgreiche,
österreichische (durch Doping Anm. "berglaufpur")
Langstreckenläuferin, startet ein neues Projekt.
Als ob die Kariere als Spitzensportlerin
sie nicht schon völlig ausfüllen müsste!
Susanne Pumper ist nicht nur bei
Wettkämpfen immer ganz vorne zu finden,
(Ohne Drogen nicht nach oben?Anm. "berglaufpur")
sondern startet jetzt auch noch als
Unternehmerin, mit einem Health
Competence Center durch.
Das Konzept ist in dieser Form brandneu in Wien:
SPORTS, BEAUTY & HEALTH unter einem Dach,
Susanne Pumper dazu:
„Aus meiner Profikarriere weiß ich ganz genau,
was für den Körper gut ist: In meinem Health
Competence Center möchte ich all meine
(womöglich ihre Dopingerfahrungen Anm. "berglaufpur)
Erfahrungen in Bezug auf körperliches
Wohlbefinden in den Dimensionen Sport,
Schönheit und Gesundheit an meine
Kunden weitergeben.”
Susanne Pumper, rechts tröstet Freundin Eva Schütz-Hieblinger, Österreichs Jahresschnellste über 5000 m, die selbst heuer ein NADA-Verfahren hatte, weil sie "nicht wußte", dass man für
einen Asthmaspray eine Ausnahmebewilligung benötigt.
 
Helmut wünscht Euch allen unter der Anleitung einer, wegen Doping gesperrten Susanne Pumper, viel Erfolg bei den nächsten Rennen und lebenslange Gesundheit.
Fahren Sie bitte nicht mit irgendeinem popeligen Auto in die noble Wiener Gegend ihrer Praxis, ein Sex-Zylinder sollte es schon sein.
Sie können auch Ihre Lidschatten (Kurschatten) über Ihren Busen plus/minus bis hin zur Entfernung von Fettschwarten von Susannes Fachexperten Dr. med. Najib Chichakli operieren lassen. siehe www.my-diamond.at
Susanne Pumper ist bis 8. März 2010 gesperrt und möchte anschließend unbedingt wieder laufen, das kann sie auch, der Wienerwald ist riesengroß.
Am Wallberg-Berglauf oder an einer durch uns vergebenen Europameisterschaft lasse ich sie nicht starten, auch nach der abgelaufenen Sperre nicht. Ich glaube schon, dass sich hier viele Veranstalter anschließen werden.


Helmut Reitmeir
Hi Susanne und Elisa - und alle Möchtegerne Doper - Ihr könnt Euch jetzt erwischen lassen!
only one click here



10. Okt. 2009
Positiver Test bei der Berglauf-Weltmeisterin Elisa Desco
Rom 08.10.2009 (dpa)
Italiens Berglauf-Welt und - Europameisterin Elisa Desco hat am 6. September 2009
einen positiven Test abgeliefert.

World mountain running champion Elisa Desco tests positive for doping
La campionessa mondiale di corsa in montagna Elisa Desco positiva all'antidoping
Seit dem 8. Okt. 2009 dazu keine Stellungnahme vom WMRA, auch nicht von einem Herrn Münzel, deutsches WMRA Council Mitglied.
I
Sollten sich die Ergebnisse der A-Probe bestätigen, was in der Regel der Fall ist - und das müsste ja auch dem WMRA Verband bekannt sein, dann kann man doch jetzt schon folgerichtig feststellen, dass das WMRA Council mit seinen Mitgliedern nicht nur Doping duldet, sondern scheinbar nicht Willens ist, Doping beim Berglauf zu verurteilen.
Eventuell resultiert das auch daraus, dass der neue WMRA Berglaufpräsident Italiener ist, genauso wie die positiv getestete Elisa Desco. Wer Doping akzeptiert, begibt sich auf die selbe Ebene wie die Doper.


  Wollen Sie wirklich mit so einem Berglaufverband weiter zusammen arbeiten?
Wollen Bergläufer/innen für einen Verband bei einer WM/EM laufen, der Doping duldet, totschweigt?
   
Durch das IAAF sind nur vier Bergläufer, Andrea Mayr, Anna Pichrtova, Marco de Gasperi und Jonathan Wyatt getestet worden. Möglich ist jedoch, dass durch die nationalen Dopingagenturen weitere erfasst wurden, diese listen jedoch die jeweils getesteten Läufer/innen nicht auf, bzw. ist öffentlich nicht zugänglich. Die Begründung sehen Experten hierfür in überzogene Datenschutz - Bestimmungen, eher aber in der mangelnden Arbeitsleistung für die dafür bereit gestellten Gelder.
Interessant ist nur, ob die IAAF die Desco auch auf diese Liste setzt, denn Berglauf wird nicht als leichtathletische Disziplin geführt, aber wiederum ist die Elisa für den nationalen italienischen Kader bei der Leichtathletik registriert. Der italienische Verband hat jedenfalls sofort reagiert und die Desco wie vorgesehen nicht zur Halbmarathon Weltmeisterschaft nach Birmingham geschickt.
Herr Münzel, WMRA Council Mitglied hat mir bei der "Sauze d`Oulx" WMRA "World-Trophy folgendes im Zielhang gesagt, als Jonathan Wyatt in Front vor dem Eritreischen Läufer lag:
Das ist nicht möglich, da stimmt was nicht. Jonathan Wyatt ist eine Woche vorher in Athen den Olympischen Marathon bei einer Gluthitze gelaufen und erreichte dort den 21. Platz mit 2:17:45 von
81 klassifizierten Teilnehmern (letzter mit 2:50:26 wurde der Slovake Matanin)
Ich frage mich nur, warum Wolfgang Münzel seinerzeit Dopingverdächtigungen angedeutet hat und jetzt bei eindeutigem Nachweis von Elisa Desco schweigt, so wie die gesamte WMRA Truppe.


8. Okt. 2009

 

ROME — World mountain running champion Elisa Desco has tested positive for doping.

The Italian athletics federation said Thursday that Desco failed a doping test on Sept. 6, the day she won her world title in Campodolcino in northern Italy. The federation did not identify the drug.The race was run at an altitude of 1,750 metres. Italians swept the podium, with Valentina Belotti placing second and Maria Grazia Roberti in third.

Desco's invitation to the world half-marathon championships in Birmingham, England, on Sunday was immediately revoked.

Pending testing of a backup "B" sample, Desco could be stripped of her title and face a ban of up to two years.


Positiver Test bei der Berglauf-Weltmeisterin Elisa Desco

Rom 08.10.2009 (dpa)
Italiens Berglauf-Welt und -Europameisterin Elisa Desco hat am 6. September einen positiven Test abgeliefert.

Dies teilte der italienische Leichtathletik-Verband FIDAL mit, ohne den Namen der verbotenen Substanz zu nennen. Die Sportlerin wurde unverzüglich von der Startliste der am 11. Oktober stattfindenden Halbmarathon-WM in Birmingham gestrichen.
Desco war nach dem Gewinn des WM-Titels im Berglauf im norditalienischen Campodolcino getestet worden. Sollte die B-Probe ebenfalls positiv ausfallen, drohen ihr die Aberkennung der Goldmedaille und eine zweijährige Wettkampfsperre.

Nach Angaben der Tageszeitung "La Gazzetta dello Sport" wurde der 27-Jährigen der Missbrauch des EPO-Präparats Cera nachgewiesen. Italiens Leichtathletikverband strich Desco aus dem Kader für die Halbmarathon-WM vom kommenden Sonntag in Birmingham.


Berglauf Weltmeisterschaft
World Mountain Championships

8,68 km; 2 laps; + 550m - up and down
1
DESCO Elisa 43.39 ITA
2
BELOTTI Valentina 44.03 ITA
3
ROBERTI Maria Grazia 44.23 ITA
4
TUNSTALL Sarah 44.48 GBR
5
BASTUG Hulya 44.57 TUR
6
PICHRTOVA Anna 44.59 6 CZE
7
INGRAM Katie 44.59 7 GBR
8
VOKUEVA Janna 45.21 RUS
9
KOSOVELJ Mateja 45.23 9 SLO
10
ERHOLTZ Brandy 45.23 USA
55
SCHMITT Natascha 52.53 GER
69
Läuferinnen
klassifiziert
   

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Seit dem 8. Okt. 2009 dazu keine Stellungnahme vom WMRA, auch nicht von einem Herrn Münzel, bzw. von seinem Pressesprecher Herrn Raatz.
Dass von einem Herrn Münzel nix zu erwarten ist, ist verzeihbar, er hat sich in den letzten zehn Jahren auch zum Berglauf nicht geäußert, warum sollte er gerade jetzt dies nachholen.
Herr Raatz, Münz'elscher Pressesprecher lobt zwar deutsche Bergläuferinnen, die fast eine Dreiviertelstunde hinter der Siegerin einlaufen - aber ungedopt - was nicht heißen soll, dass die Siegerin Pichrtova gedopt war.
Aber keine einzige Stellungnahme zu dem Dopingfall Elisa Desco - das läßt einiges vermuten.

  Von dem hier ist sowieso nix zu erwarten, Bruno Gozzelino, neuer WMRA Berglaufpräsident ist Italiener und wie es aussieht, will er diesen Dopingfall lieber unter den WMRA
Tisch kehren.
    Und was geht das dem WMRA Director of Organisation an, soll sich doch der Raatz die Finger verbrennen.


Auf Grund meines obigen Artikels hat wenigstens Herr Raatz jetzt mal Stellung bezogen was ich sehr begrüße, dabei ist es nicht das Wichtigste, dass einige andere Sportlerinnen um eine Platzierung nach vorne rücken, sondern dass der Dopingfall von Elisa Desco Licht in Praktiken des Dopings, auch beim Berglauf bringen.
Wer dopt ist ein/e Betrüger/in und ein Dieb/in der/die andere um verdiente Leistungen bringt.
Wir Bergläufer werden alles unternehmen, solche Sportler aus unserer Gemeinschaft auszuschließen.

Weder der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) noch der Berglauf-Weltverband (WMRA) hat bislang auf den positiven Dopingbefund bei Elisa Desco reagiert. Eine endgültige Überführung von Elisa Desco würde die Disqualifikation der Weltmeisterin zur Folge haben. Damit verlöre Italien aber auch den Mannschaftstitel!  Denn bei einer Streichung von Desco würde die auf Rang 22 eingelaufene vierte Läuferin Cristina Scolari in die Wertung, so dass Italien auf nunmehr 24 Punkte käme. Das bislang zweitplatzierte Groß-Britannien aber auf 19, somit wären die Läuferinnen um Sarah Tunstall Mannschafts-Weltmeister.
Wilfried Raatz


14. Okt. 2009
Es mag für so manchen erstaunlich, nicht nachvollziehbar sein, auch für Herrn Raatz nicht, dass weder der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) und auch nicht der WMRA Verband keine Stellungnahme zum Fall
Elisa Desco gab.
Für den Berglaufverband, WMRA gibt es keinen Grund sich taubstumm zu stellen. Das war deren Veranstaltung.
Das IAAF sieht hier wahrscheinlich keine Zuständigkeit.
Grund: Die Berglauf-Weltmeisterschaft in Campodolcino/ITA ist nach deren Statuten offensichtlich "keine offizielle Weltmeisterschaft". Berglauf wird beim IAAF nicht als leichtathletische Disziplin geführt, somit kann man nicht erwarten, dass die Herren vom IAAF diesbezüglich die Vorreiter Rolle spielen.
Es ist für den neuen italienischen WMRA Präsidenten sicherlich peinlich, nach so kurzer Amtszeit, den ersten Dopingfall - und nicht nur
"irgend Einen" Elisa Desco ist Italienerin sowie Welt-und Europameisterin, kommentieren zu müssen. Nur totschweigen hilft auch nicht weiter - der WMRA Verband wird/ist unglaubwürdig.
Dopingregeln hätten sie ja genügend
WMRA Anti-doping regulations
Antidoping Commission

Wenige Dopingkontrollen - und schon gar keine positiven Befunde, beim Berglauf bisher
Ausgerechnet bei der sogenannten "Ersten offiziellen WMRA Berglauf WM" schlug der Dopingblitz ein. Damit konnte die Desco natürlich nicht rechnen. Im eigenem Land, wie kommt sowas?
Vom WMRA Verband dürfte dies nicht ausgegangen sein, die pinkeln sich doch nicht selber ans Bein, noch dazu wenn der neue WMRA Berglaufpräsident ( Bruno Gozzelino) Italiener ist und glühender Verehrer von up & down Bergläufen. Chronischer Geldmangel beim Verband trägt auch nicht gerade dazu bei, denn billig sind soche Dopingkontrollen keineswegs. Interessant wäre nur zu wissen, wieviele solcher Kontrollen bei dieser WM durchgeführt wurden, bzw. an wem?
Die Verbände sind gar nicht daran interessiert Dopingsünder zu entlarven weil das immer auch einen Skandal mit sich bringt. Wer sägt schon gern an dem Ast auf dem er gerade sitzt.......Mail eines Lesers von "berglaufpur"

Bleibt eigentlich nur das IAAF oder ein Verdacht eines Insiders, der die Dopingjäger dort hin beordert hat.
Pikanterweise ist Marco Di Gasperi der Lebenspartner von der Elisa Desco und Marco nahm ebenso an dieser WM teil. (8. Platz) Da wird natürlich die Gerüchteküche mächtig angeheizt, was aber nicht automatisch einen berechtigen Verdacht nach sich ziehen kann.
Es erhärtet sich jedoch der Verdacht, dass selbst bei dieser völlig unwichtigen Sportdisziplin Berglauf, wo man eigentlich höchstens Peanuts erlaufen kann im Vergleich zu Fußball und von einigen leichtathletischen Disziplinen abgesehen, trotzdem aus Ehrgeiz, Ansehen und bei wenigen auch wegen des Geldes scheinbar schon zu hochwertigen Dopingpraktiken gegriffen wird. Ja, für so manchen sind auch 1.000,- Euro Siegprämie schon sehr viel Geld, was zu der Quintessenz führen muß, wenn wir Doping im Stil vom Radsport oder der Leichtathletik verhindern wollen, dass die Veranstalter nicht mehr so hohe Siegprämien auswerfen sollten.
Wegen 200,- bis 300,- Euro Siegprämie beschafft sich keiner ein teures Doping-Hexenmittel. Sicher, ganz verhindern kann man es nicht, wenn wir dann aber die Doper durch verstärkte Kontrollen aussortieren, steigen für so manche/n braven, trainingsfleißigen Bergläufer wieder die Chancen.
Eigentlich laufen wir auf Berge weil´s Spass machen soll.

Helmut Reitmeir

quo vadis Berglauf??
Berglauf Kommentar von W. Lilge


19. Okt. 2009


25. Okt. 2009
Veranstaltungen SALOMON-GORE-Trailrunning-Cup 2009
18. April
Kyffhäuser Berglauf  14.0 Km/ca. 300 rauf/runter 336 Teiln
26. April
Oberelbe Marathon  42,2 km/ Null Hm 1.131 Teiln
26. April
Hermannslauf 33,0 km /515 Hm rauf-710 Hm 5.597 Teiln
16. Mai
Rennsteiglauf 42,2 km 2.760 Teiln
04. Juli
Schneekopflauf  12,7 km/267 Hm 206 Teiln
26. Juli
Karwendelberglauf  11,0 km/1.350 Hm 293 Teiln
09. Aug.
Tegelberglauf  8,0 km/920 Hm 200 Teiln
06. Sept.
Hochgratberglauf 6,0 km/850 Hm 282 Teiln BM
27. Sept.
Hochfellnberglauf  8,9 km/1.074 Hm 372 Teiln DM
03. Okt.
Fichtelberglauf  9,1 km/ 500 Hm 248 Teiln
10. Okt.
Harzgebirgslauf  22,0 km/300 Hm rauf/runter 913 Teiln
17. Okt.
Kernberglauf 27,0 km/300 Hm rauf/runter 360 Teiln
   
gesamt
12.698 Teiln.

Ergebnisse SALOMON-GORE-Trailrunning-Cup 2009
58 Teilnehmer bei 12 Veranstaltungen
von 12. 698 Teilnehmer/innen

1
von WARTBURG Geronimo 1.737,97 Punkte LG Kreis Verden
2
SCHEDLER Martin 1.709,28 Team Salomon
3
KNILLING Michael 1.600,53 LC Mittenwald
4
SCHIEßL Helmut 1.481,97 Team Salomon
5
STÄRKER Stefan 1.330,07 LG Frauenwald
6
ULRICH Rüdiger 1.318,49 LG Kreis Verden
7
SCHÖNBERGER Korbinian 1.145,12 Team Salomon
8
STROBL Helmut 1.065,92 SVO Germaringen
9
BERKTOLD Manfred 1.050,48 Team Salomon
10
ECHTLER Martin 0.855,76 Team Salomon
davon 18 Frauen
1
MAYER-TANCIC Ulrike 1.633,58 Punkte LG Finanz Regensburg
2
BAYER Rosi 1.450,41 LC Mittenwald
3
SCHLUMP Regina 1.410,69 Team Salomon
4
WIESMAIR Stefanie 1.147,69 Steinbach Meiningen
5
RIEGER Antje 1.070,18 LC Mittenwald
6
HARBICH Kerstin 1.055,74 TSV Oberstaufen
7
STRAUB Kerstin 0.837,40 Punkte Team Salomon
Ergebnisse des SALOMON-GORE Trailrunning-Cup 2009 PDF
Am Salomon Gore Cup nahmen insgesamt nur 58 Läufer/innen Teil,
davon 18 Damen. Eine überhaupt nicht wahrnehmbare Zahl bei insgesamt 12.698 Läufer/innen der obigen
12 Veranstaltungen.
Eine traurige Bilanz für den enormen Aufwand seitens der Organisatoren.

Der sehr hohe Frauenanteil ist darauf zurück zu führen, dass viele Damen für das Salomon Berglaufteam starten und am Hochfelln die deutsche Meisterschaft stattfand.
Zum Beispiel hat am Kyffhäuser Berglauf und Hermannslauf nur eine Frau teilgenommen und am Oberelbe Marathon überhaupt keine.
Beim Harz Gebirgslauf waren es zwei.

Bei den Männer war die Bilanz nicht viel besser. Beim Kyffhäuser Berglauf drei, beim Hermannslauf zwei. Der Oberelbe Marathon/Halbmarathon war aber gut besucht mit elf Teilnehmern. Einige Läufe haben mit Trailrunning nix zu tun und eine Kombination Karwendellauf und Oberelbe Marathon passt halt nicht so recht zusammen. Beide bin ich selber schon gelaufen und kann mir somit dieses Urteil erlauben.
Von den insgesamt 58 Teilnehmer/innen waren alleine schon 14 vom Team Salomon.
Aber aufgepasst, davon 8 Damen!
Hier zeigt sich sehr deutlich, dass Cup Läufe nicht angenommen werden, es sei denn von einigen Spitzenbergläufern bei einem Cup wie z.B. WMRA Grand Prix, wo relativ viel Preisgeld ausgewiesen wird.


Helmut Reitmeir





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